Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: September 2026. Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des UGB.
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Leistungen von David Dietrich, finishcard, Dorf 47, 6334 Schwoich, Österreich ("finishcard") gegenüber Veranstaltern und sonstigen Unternehmern ("Kunde"). Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsinhalt, auch wenn finishcard ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
2. Leistungsgegenstand
finishcard erstellt aus den Ergebnisdaten einer Sportveranstaltung personalisierte digitale Finisher Cards in einem vom Kunden gewählten Design und stellt diese den Finishern des Kunden digital zur Verfügung (z. B. per Link im Post-Race-Mailing des Kunden). Art, Umfang und Preis der Leistung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
3. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung (E-Mail genügt) oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt die Ergebnisdaten rechtzeitig, vollständig und in einem lesbaren Format bereit oder ermöglicht den Abruf beim Zeitnahmedienstleister. Der Kunde sichert zu, über die erforderlichen Rechte an übermittelten Logos, Marken und Inhalten zu verfügen, und stellt sicher, dass die Verarbeitung der Teilnehmerdaten für die Erstellung der Finisher Cards auf einer tauglichen datenschutzrechtlichen Grundlage beruht (z. B. Information der Teilnehmer im Rahmen der Anmeldung).
5. Preise und Zahlung
Es gelten die im Angebot ausgewiesenen Preise (in der Regel ein Grundpreis je Veranstaltung zuzüglich eines Preises je Finisher), jeweils zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern diese anfällt. Rechnungen sind binnen 14 Tagen ohne Abzug fällig.
6. Bereitstellung
Die Finisher Cards werden in der Regel innerhalb weniger Stunden nach Eingang der vollständigen Ergebnisdaten bereitgestellt. Angegebene Zeiten sind keine Fixtermine; § 919 ABGB findet keine Anwendung. Bei Verzug ist zunächst eine angemessene Nachfrist zu setzen.
7. Nutzungsrechte
Der Kunde und seine Finisher erhalten das nicht ausschließliche, zeitlich unbeschränkte Recht, die erstellten Finisher Cards für die Kommunikation rund um die Veranstaltung zu nutzen und zu teilen. Design-Vorlagen, Software und Werkzeuge verbleiben bei finishcard. Bei individuell entwickelten Designs richtet sich der Nutzungsumfang nach der jeweiligen Vereinbarung. finishcard darf auf den Cards dezent als Ersteller genannt werden und die Zusammenarbeit als Referenz anführen, sofern der Kunde dem nicht widerspricht.
8. Datenschutz
Soweit finishcard personenbezogene Daten der Teilnehmer im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Nach Abschluss der Kampagne werden die Teilnehmerdaten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
9. Gewährleistung und Haftung
Der Kunde prüft die bereitgestellten Cards unverzüglich und rügt Mängel binnen angemessener Frist. finishcard haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Personenschäden. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen; jedenfalls ist die Haftung der Höhe nach mit dem Auftragswert der betroffenen Veranstaltung begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn und mittelbare Schäden ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
10. Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt sowie sonstige unvorhersehbare, von finishcard nicht zu vertretende Umstände (z. B. Ausfall von Infrastruktur Dritter) entbinden für die Dauer der Störung von der Leistungspflicht.
11. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz von finishcard. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine ihr wirtschaftlich möglichst nahekommende wirksame Regelung.